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Artikel mit dem Schlagwort ‘DIE LINKE’

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

… und wenn er auch die Wahrheit spricht, lieber Herr Müller. Und die SPD hat ihre Wähler jetzt schon so oft belogen und betrogen, dass mittlerweile selbst der treueste und gutgläubigste unter ihnen seinen Glauben an die Sozialdemokratie verloren haben muss. Denn aufrichtige Sozialdemokraten werden vom dominanten rechten Flügel der SPD schon seit Langem systematisch mundtot gemacht und rausgemobbt. Mir reicht’s ein für alle Mal! Denen glaub ich gar nichts mehr, selbst wenn da noch mal der eine oder die andere Kandidat/in den Mumm aufbrächte, Klartext zu reden wie Oskar Lafontaine oder Sahra Wagenknecht. Ich werde morgen DIE LINKE. wählen, weil ich den beiden Letztgenannten glaube, was sie sagen. In der SPD gibt es dagegen schon lange keinen mehr, dem ich weiter traue, als ich ihn werfen könnte.

Wahlprogramm DIE LINKE. NRW – Landtagswahl 2010

Empfehlung von Wolfgang Lieb auf den Nachdenkseiten:

Bevor Sie mit verzerrenden Schreckbildern in den Medien konfrontiert werden, lesen Sie lieber einmal selbst nach.

Wahlprogramm DIE LINKE. NRW (PDF-Datei 436,85 KB)

Ja Okay, ist gebongt. Ausgedruckt hab ich den größten Teil schon (jetzt ist mein Druckerpapier alle). Lesen und Verinnerlichen dauert ein bisschen länger. Aber ich werde mir die Zeit nehmen.

Nachtrag: Für Eilige oder Lesefaule, die sich jedoch zumindest mal einen schnellen Überblick über die Absichten und Ziele der LINKEn in NRW verschaffen wollen, gibt’s auch ein Kurzwahlprogramm (PDF-Datei 111,62 KB).

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht

Ich habe gerade das Bedürfnis, hier mal was klarzustellen: In meinen Augen sind sowohl Oskar Lafontaine als auch Sahra Wagenknecht sympathische und respektable Zeitgenossen (und es will was heißen, wenn ich sowas über Politiker schreibe). Ich schätze ihre politische Aufrichtigkeit sowie ihr nicht unterzukriegendes soziales Gerechtigkeitsempfinden und Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft. Und an dem positiven Eindruck, den diese beiden bislang durch ihre mir bekannten Reden und Taten auf mich gemacht haben, werden so primitive Schmutzkampagnen, wie sie in den vergangenen Tagen über uns ausgekippt wurden, nichts ändern. Im Gegenteil, sie verleiten mich höchstens zu öffentlichen Solidaritätsbekundungen wie diese hier. Darüber hinaus ist noch eines gewiss: Ich werde sehr genau beobachten, wer dieses Dreckschleudern inszenierte und wer es willig ausführte. Denjenigen werde ich künftig mit (noch mehr) Misstrauen begegnen. Und meine Sympathie gewinnt man mit solcher Hinterfotzigkeit garantiert nicht.

Nebenbei bemerkt: Zum roten Tuch der Mainstream-Journaille, Oskar Lafontaine, hat Hagen Rether im Satiregipfel mal was gesagt, dem ich mich im Großen und Ganzen anschließen kann.