Weblog
»Wir« – das sind immer die anderen
Philosophische Überlegungen zur Wahl von Richard David Precht in der Zeit – und zwar ein paar gut durchdachte, wie ich finde. Einen Auszug zitieren möchte ich an dieser Stelle nicht, denn diesen Text muss man im Ganzen lesen.
- via Charming Quark.
Iris Bleyer | 14.09.2009 | 15:28 Uhr | Allgemeines | 1 Kommentar
Polizeibrutalität auf der Freiheit statt Angst-Demo
Als ich gerade meine aktuellen Feeds durchgesehen habe, machte mich das lawblog auf ein schockierendes Video aufmerksam, das auf der gestern in Berlin stattgefundenen Freiheit statt Angst-Demo aufgenommen wurde. Es zeigt, wie ein Fahrradfahrer, der sich scheinbar lediglich Notizen macht, von mehreren Polizisten tätlich angegriffen wird.
Tags:Demonstration, Freiheit statt Angst, Gesellschaft, Polizei, Überwachung
Iris Bleyer | 13.09.2009 | 13:35 Uhr | Zeitgeschehen | 2 Kommentare
Magazin Layouts für Blogs
…gefallen mir nicht. Das fiel mir grad zum wiederholten Male auf, als ich auf so ein magaziniges Blog traf. Ich finde dieses Artikel-Teaser-Durcheinander unübersichtlich. Und den Einwand, die meisten News-Seiten sähen ja auch so aus, lass ich hier nicht gelten. Ich fand das ‘normale’ Blog-Layout nämlich schon immer benutzerfreundlicher als das erschlagende Kuddelmuddel auf vielen Online-Ablegern der alten Print- und TV-Medien. Darum halte ich mich auf den letzteren Seiten auch nur auf, wenn mir die gesuchten Informationen nicht anderswo lesefreundlicher dargeboten werden.
Tags:Benutzerfreundlichkeit, Blog-Layout
Iris Bleyer | 28.08.2009 | 18:24 Uhr | Bloggerei, Webdesign | 1 Kommentar
Blühender Velmerstot

Bei strahlendem Sonnenschein wanderten mein Lieblingsbegleiter und ich gestern wieder einmal auf den Lippischen Velmerstot. Dort steht derzeit die Heide in voller Blüte und hüllt die Sandsteinquader auf dem Gipfel in großflächiges Rosarot.

Seit ich diese traumhaft schöne Landschaft kenne, verstehe ich, was manche Leute dazu antreibt, sich im eigenen Garten Heidebeete anzulegen. Doch ich hab bisher keinen Heidegarten gesehen, der mit dem Anblick des spätsommerlichen Velmerstots auch nur annähernd mithalten kann. Und leider können auch Fotos diese atemberaubende Schönheit nicht wirklich wiedergeben. Die offenbart sich in voller Pracht nur denen, die zur richtigen Zeit den Aufstieg nicht scheuen.
Tags:Ausflugsziele, Eggegebirge, Lippe, Velmerstot
Iris Bleyer | 27.08.2009 | 23:41 Uhr | Heimatliebe | 1 Kommentar
Hochsommertage an der Weser
Am Mittwoch letzter Woche starteten mein Lieblingsbegleiter und ich zu unserer bisher längsten Radtour dieses Jahres. Wir fuhren auf dem Weserradweg binnen drei Tagen von Höxter in Westfalen bis nach Hannoversch Münden im südlichen Niedersachsen und zurück. Den Hinweg legten wir an den bisher heißesten Tagen des Sommers zurück. Entsprechend schweißtreibend war unsere Reise. Aber schön war’s trotzdem. Und weil wir es nicht eilig hatten, ließen wir es bei der hochsommerlichen Hitze ganz gemütlich angehen.

Allzu oft hab ich dieses Mal aber nicht zum Fotografieren angehalten, denn weder mein Lieblingsbegleiter noch ich hatten große Lust, uns dafür längere Zeit ohne Fahrtwind der prallen Sonne auszusetzen. Doch an dieser gemischten Schaf- und Ziegenherde konnte ich nicht vorbeifahren, ohne den Versuch, zumindest einige Tiere mit der Kamera einzufangen. Ich find das immer wieder einfach zu drollig, diese Viecher zu beobachten. Dass währenddessen noch das Weserschiff aus Höxter vorbeifuhr, war ein glücklicher Zufall.

Von den meckernden und blökenden Herdentieren konnte ich mich allerdings nur schwer trennen und hab reichlich Fotos von ihnen gemacht – so viele, bis mein Lieblingsbegleiter ungeduldig quengelte, er hätte nun lange genug in der Sonne gebraten ;o). Zeigen will ich hier aber nur das Bild, was mir von allen am besten gefällt.
Nachdem wir die erste Nacht in unserem mitgeführten Zelt, auf einem Camping-Platz in Gieselwerder direkt an der Weser verbracht hatten, legten wir die letzten 25 km der Hinreise zurück. Zwischendurch frühstückten wir gemütlich vor einer kleinen Bäckerei in Reinhardshagen. Kurz nach Mittag des zweiten Tages trafen wir dann in unserem Zielort, der Fachwerkstadt Hannoversch Münden ein – bei 38 Grad im Schatten.

Obwohl das idyllisch gelegene Dreiflüssestädtchen, in dem sich Fulda und Werra zur Weser vereinen, wirklich malerisch schön ist, flüchteten wir nach unserer Ankunft erst mal sofort in ein Hotelzimmer. Dort stellten wir uns eine Weile unter eine kühle Dusche, ruhten uns ein paar Stunden aus und verließen unser Domizil erst wieder gegen Abend, zu einem entspannten Bummel durch die Stadt und einem leckeren Abendessen unter freiem Himmel.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf die Heimreise. Da es in der Nacht zuvor gewittert hatte, waren die Temperaturen inzwischen auf radlerfreundliche 22 Grad abgesunken. Dennoch legten wir die erste Hälfte der Strecke (bis Bad Karlshafen) dieses Mal mit dem Zug zurück, denn wir wollten nicht noch eine weitere Nacht im Zelt verbringen. Außerdem waren für den Freitag länger andauernde Regenfälle vorhergesagt. In deren Genuss kamen wir dann auch, während der letzten Etappe unserer Tour, die wir wieder radelten. Bis auf die Haut durchnässt kamen wir in Höxter an. Doch im Sinne positiven Denkens versuchte ich der Lage das Beste abzugewinnen und freute mich darauf, dass ich wenigstens unseren Garten an dem Tag nicht noch würde gießen müssen. Zu früh gefreut: In der ganzen Gegend hatte es ergiebige Regenfälle gegeben, nur bei uns in Blomberg reichte es nicht einmal, um den obersten Zentimeter Erde zu durchfeuchten…
Tags:Ausflugsziele, Fahrradtour, Fluss, Hann. Münden, Weser, Weserbergland, Weserradweg
Iris Bleyer | 25.08.2009 | 12:39 Uhr | Heimatliebe | 1 Kommentar