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Weblog

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht

Ich habe gerade das Bedürfnis, hier mal was klarzustellen: In meinen Augen sind sowohl Oskar Lafontaine als auch Sahra Wagenknecht sympathische und respektable Zeitgenossen (und es will was heißen, wenn ich sowas über Politiker schreibe). Ich schätze ihre politische Aufrichtigkeit sowie ihr nicht unterzukriegendes soziales Gerechtigkeitsempfinden und Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft. Und an dem positiven Eindruck, den diese beiden bislang durch ihre mir bekannten Reden und Taten auf mich gemacht haben, werden so primitive Schmutzkampagnen, wie sie in den vergangenen Tagen über uns ausgekippt wurden, nichts ändern. Im Gegenteil, sie verleiten mich höchstens zu öffentlichen Solidaritätsbekundungen wie diese hier. Darüber hinaus ist noch eines gewiss: Ich werde sehr genau beobachten, wer dieses Dreckschleudern inszenierte und wer es willig ausführte. Denjenigen werde ich künftig mit (noch mehr) Misstrauen begegnen. Und meine Sympathie gewinnt man mit solcher Hinterfotzigkeit garantiert nicht.

Nebenbei bemerkt: Zum roten Tuch der Mainstream-Journaille, Oskar Lafontaine, hat Hagen Rether im Satiregipfel mal was gesagt, dem ich mich im Großen und Ganzen anschließen kann.

Depression thematisieren

Erst gestern hatte ich mir in einem Kommentar bei Landgeflüster mehr Offenheit mit dem Thema Depression gewünscht. Und Hendrik Steinkuhl hat diesen Wunsch heute mit seiner Offenbarung in einem SpOn-Artikel erfüllt. Danke! – via Anke Gröner

Frischer Blogwind mit Wordpress

In letzter Zeit hat mir das Bloggen hier immer weniger Spaß gemacht. Einer der Hauptgründe dafür war, dass meine Blogsoftware völlig veraltet war, weil vom Erfinder schon seit Jahren nicht mehr daran gearbeitet wurde. Das hatte zur Folge, dass ich aufgrund mangelhaften SPAM-Schutzes die Trackback-Funktion schon vor langer Zeit ganz abstellen musste und auch die Kommentarfunktion immer öfter lahm legte. Wer hat schon Lust, andauernd Kotze wegzuwischen Hunderte von SPAM-Kommentaren zu entfernen?

Doch das Schattendasein dieses Blogs hat ab heute ein Ende. Nachdem ich ja bereits vor einigen Monaten für meine Gartenthemen ein neues Blog mit Wordpress installiert hatte (Lebensglück Garten), was ganz gut geklappt hat, entschloss ich mich auch dieses Hauptblog auf Wordpress zu portieren. Doch da es natürlich für meine alte Blogsoftware auch keine Exportfunktion gab, musste ich alle Postings und Kommentare händisch übertragen, was nebenbei bemerkt der Hauptgrund dafür war, dass ich das so lange vor mir hergeschoben habe (eine Arbeit für einen, der Vater und Mutter erschlug ;o).

Zum heutigen Relaunch mit Wordpress gibt’s allerdings nicht nur unter der Motorhaube Neues. Nein, auch ein paar frische (und frisch aufgewärmte ;o) Inhalte hab ich zu diesem Anlass mit reingepackt: Neu dazugekommen ist die Rubrik Webicons, in der ich interessierten Webseitenbetreibern einige Mini-Webgrafiken zur Verfügung stelle, die ich bereits vor einigen Jahren erstellte. Außerdem hab ich mich endlich mal dazu durchgerungen, eine Seite Über mich zu formulieren, auf der ich stichwortartig meine Person ein wenig skizziere. Bitte nicht so doll an dieser Selbstdarstellung rumnörgeln. Ich hab mir damit echt Mühe gegeben, und ich bin sensibel ;o). Meine kleine aber feine Blogroll wurde bei der Gelegenheit auch mal wieder überarbeitet.

Tja, was bleibt jetzt dazu noch zu sagen? Ach ja: Ich freue mich natürlich über jeden, der hier mal ein bisschen rumtestet und mir mitteilt, wenn irgendwo was klemmt oder sich bei der Übertragung der Bloginhalte Fehler eingeschlichen haben (dabei fällt mir auf: Das Kontakt-Formular ist auch neu hier).

Ach und eins noch: Mein Blog heißt ab sofort wie ich.

Eine Frage mal an die Wallraff-Bejubler:

Wieso lässt sich eigentlich diese Republik gerade von Günter Wallraff erklären, wie sich Schwarz sein in Deutschland anfühlt, statt einfach denjenigen ihrer Bewohner zuzuhören, deren schwarze Haut echt ist?

Altweibersommertag an den Externsteinen

Am Wochenende konnten wir uns hier in Lippe wieder mal über strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen freuen. Regelmäßige Besucher dieses Blogs wissen: Bei so einem Kaiserwetter verbringen mein Lieblingsbegleiter und ich unsere Freizeit am liebsten draußen. So nutzten wir am Samstag die derzeitige Schönwetterperiode nicht nur zum Faulenzen im Garten, sondern konnten uns nachmittags auch noch zu einem Waldspaziergang rund um die Externsteine aufraffen.

Externsteine 1

Natürlich hatte ich bei unserem Ausflug auch meine Digicam dabei und versuchte, mal wieder ein paar schöne Aufnahmen von den monumentalen Sandsteinfelsen zu machen. Die beiden hier gezeigten sind nach meinem Ermessen die tagesbesten.

Externsteine 2

Etwas abseits der Externsteine, auf einer wilden Wiese hinterm Wiembecketeich, wurden wir durch ein unüberhörbares Konzert dann noch auf Tiere aufmerksam, die ich nicht allzu oft vor die Linse bekomme – Heuschrecken (vermutlich Zwitscherschrecken). Und ich hatte obendrein das Glück, dass sich ein Exemplar auf einem der Holzpfähle, welche die Wiese begrenzen, für mich in Pose setzte:

Heuschrecke

Nachdem ich meine ‘Beute’ auf den heimischen PC geladen hatte, ließen wir den Tag beim gemütlichen Grillen mit der Familie ausklingen. Wenn’s nach mir ginge, könnte das derzeitige Spätsommerwetter ruhig noch eine ganze Weile andauern, denn es vertreibt die sich schon gelegentlich einschleichenden Gedanken an nahende kalte Jahreszeiten.

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