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Weblog

Noch eine CSS-Galerie?

Ja, aber eine besondere. In der Liquid Designs Gallery werden nämlich nur flexible CSS-Layouts präsentiert, denn Christian Montoya möchte mit seinem Projekt diese spezielle Form des Webdesigns fördern. Und ich freue mich sehr darüber, dass seit Kurzem auch das neue MeOnly-Design dort vorgestellt wird :o).

Doch nicht nur die Gallery von Liquid Designs ist sehenswert und inspirierend. Auch wer nach guten Informationen, über die Erstellung von Liquid Designs sucht, wird dort fündig.

Rede über die Wahrheit

Spiegel Online betitelt es als einen Eklat. Für mich ist es die beeindruckendste Rede, die ich seit langer Zeit gelesen habe:
Harold Pinter – Nobelvorlesung
Kunst, Wahrheit & Politik

Dafür gilt dem diesjährigen Literaturnobelpreisträger mein Dank und tief empfundener Respekt.
Link zur deutschen Übersetzung gefunden bei Ralph.

CSS für IE via Conditional Comments

Um Darstellungsabweichungen meiner CSS-Anweisungen in verschiedenen Internet Explorer-Versionen zu korrigieren (5.01, 5.5 und 6), setze ich bevorzugt Conditional Comments ein, mit deren Hilfe ich die genannten IE-Versionen, nach dem Einlesen des Standard-CSS, noch auf speziell für sie optimierte CSS-Dateien weiterleite.

Alternativ besteht zwar auch die Möglichkeit, in das reguläre CSS sogenannte CSS-Hacks einzubauen (Selektoren, die nur von bestimmten IE-Versionen interpretiert oder überlesen werden), doch davon halte ich persönlich nicht so viel. Erstens macht es das Standard-CSS mit der Zeit ziemlich unübersichtlich, wenn man nicht den Sinn und Zweck jedes einzelnen Hacks genau kommentiert – was wiederum das CSS aufbläht; zweitens könnten solche Hacks in späteren IE-Versionen zu Problemen führen, da diese sie evtl. anders interpretieren als die jetzigen. Also brate ich lieber gleich jeder IE-Problemversion ihre eigene “CSS-Extrawurst”.

Allerdings machen das bislang noch nicht viele CSS-Designer so. Ich vermute, das könnte daran liegen, dass einige noch nicht so recht wissen, wie man die Funktionsweise älterer IE-Versionen, in Kombination mit den per Conditional Comments eingebundenen Stylesheets, praktisch testen kann.

Zunächst mal ist es ja bekanntermaßen nicht möglich, verschiedene IE-Vollversionen auf einem Rechner zu installieren. Dieses Problem wurde jedoch schon vor geraumer Zeit durch die Entwicklung der so genannten IE-Standalones gelöst, die nun auch in den evolt.org-Browserarchiven zum Download bereit stehen.
So weit so gut. Versucht man nun aber, seine HTML-Dokumente mit den eingebauten Conditional Comments in einer dieser Standalone-Versionen zu testen, stellt man fest, dass nicht alle separaten Stylesheets eingelesen werden – nämlich die nicht, welche nicht für die installierte IE-Vollversion 6 vorgesehen sind.

Die Ursache dafür finden wir in der Windows Registry, wie Manfred Staudinger herausfand. Durch einen bestimmten Eintrag in:
HKEY_LOCAL_Machine\Software\Microsoft\Internet Explorer\Version Vector\
wird nämlich bei jedem Start dem Internet-Explorer signalisiert, welche Version auf dem Rechner installiert ist. Und das lesen auch die IE-Standalones. Einfach gesagt: Sie registrieren quasi nicht, dass sie nicht das sind, was die Registry sagt ;o) und ignorieren darum die für sie vorgesehenen Conditional Comments. Abhilfe schafft eine kleine Änderung des Eintrags. Man suche im vorgenannten Registry-Verzeichnis nach dem Eintrag IE und benenne ihn in zIE um. Das war’s. Schon werden die Conditional Comments von den jeweiligen Standalones als zu ihnen gehörig erkannt und eingelesen.

Manfred Staudinger bemerkte zwar in seinem Artikel einschränkend, dass diese Maßnahme bei den CCs für den IE5.5 nicht half, das kann ich jedoch nicht bestätigen. In meinem Standalone 5.5 wurden die per CCs verknüpften Stylesheets, nach der Änderung in der Registry, ebenso interpretiert wie in der Version 5.01. Allerdings stellte ich fest, dass nach manchen Updates der IE-Vollversion der Registry-Eintrag wieder überschrieben wurde. Deshalb rate ich, nach jedem IE-Update, den Registry-Eintrag erneut zu überprüfen.

Mit Firefox 1.5 up to date

Mit der Installation der neuen Firefox-Version 1.5 habe ich dieses mal gewartet, bis ich sicher war, dass auch für meine Erweiterungen und mein Lieblings-Theme kompatible Versionen verfügbar sind. Ich bin nämlich ein Gewohnheitstier und fühle mich nur richtig wohl, wenn alles an seinem Platz ist – auch am PC ;o).

Und gestern war’s dann so weit. Jetzt hab’ ich ihn auch, den Neuen, und seine Benutzeroberfläche ist schön wie immer und voll funktionstüchtig :o).

HTML-Mail? …ab in die Tonne!

Gerade frage ich mich mal wieder, ob die Leutz wohl jemals lernen, dass das Verschicken von HTML-Mails an mich reine Zeitverschwendung ist. Ich öffne so was nicht – erst recht nicht, wenn ich den Absender nicht kenne. Und alles, was ich mir in der Vorschau nicht angucken kann, landet sowieso ungesehen im Datennirwana.
Mein Email-Programm zeigt mir nur Text – und zwar nicht, weil es nichts anderes kann, sondern weil ich das so will. Auch HTML-Anhänge werden von mir grundsätzlich nicht geöffnet, wenn ich das nicht vorher mit dem Absender abgesprochen habe.

Vom potentiellen Infektionsrisiko mal abgesehen, finde ich es auch eine Unart, standardmäßig Hunderte Kilobyte Emails täglich zu versenden, obwohl das gar nicht nötig ist. Maßloser Umgang mit anderer Leute Ressourcen ist das.

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