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Einfachheit
Einfachheit, wie ich sie mir wünsche, ist nicht die Vermeidung komplexer Gedankengänge, sondern das Erdachte in eine möglichst unkomplizierte, leicht aufnehmbare Form zu bringen.
Iris Bleyer | 19.01.2009 | 14:28 Uhr | Alltagsphilosophie | Kommentieren
Gedanken zu Gaza
… hat sich SuMuze gemacht und aufgeschrieben. Mein Eindruck: Das Kühlste, aber auch das Durchdachteste, was ich in letzter Zeit zu dem Thema wahrnahm.
Tags:Nahostkonflikt
Iris Bleyer | 18.01.2009 | 18:26 Uhr | Zeitgeschehen | Kommentieren
Was ist Freiheit?
Freiheit ist …
- … sich selbst annehmen können.
- … Selbstbestimmung über die eigene Lebenszeit.
- … ein möglichst großer Bewegungsspielraum.
- … sich seine Gesellschaft aussuchen können.
- … von nichts und niemandem abhängig sein.
- … seine Bedürfnisse befriedigen können.
- … niemandem etwas schulden.
- … keine Existenzsorgen haben.
- … Zugang zum Wissen der Menschheit.
- … eigene Begabungen ausleben können.
- … offene Kommunikation.
Denkanstöße:
Kannst Du diese Liste noch um ein Stück Freiheit ergänzen?
Wie frei sind die Menschen in unserer Gesellschaft?
Iris Bleyer | 15.01.2009 | 23:55 Uhr | Alltagsphilosophie | 21 Kommentare
Relevanz
Öffentliche Relevanz entsteht m.E. hauptsächlich aus Geltungsbedürfnis auf der einen und Orientierungsbedürfnis auf der anderen Seite. Sie ist eine Illusion. Wer sich davon allzu sehr beeindrucken lässt, übersieht imo leicht die wirklich wichtigen Dinge im echten Leben.
(kürzlich kommentiert bei Lazerte)
Iris Bleyer | 14.01.2009 | 20:20 Uhr | Alltagsphilosophie | Kommentieren
Gedichtekette als Protest gegen das Böse VI
Spieglein, Spieglein an der Wand
Wer ist der größte Star im Land?
Es ist wie es war schon zur Römerzeit,
Man bekämpft sich in Arenen der Eitelkeit.
Die Anführer und Trainer der Gladiatoren
Heißen heut Heidi Klum oder Dieter Bohlen.
„Geiz ist geil!“ ist die Parole der Zeit.
Mit Skrupeln kommt man heut nicht mehr weit.
Wer heut noch Geschäfte auf Ehrenwort macht,
Wird beim Bruch desselben als Trottel verlacht.
Seine Habgier zu zügeln ist nicht mehr modern,
Doch ergaunerter Beute rühmt mancher sich gern.
Im Fahrwasser der sexuellen Revolution
Treiben Sextourismus und Zwangsprostitution.
Die Befreiung der Triebe war die hehre Absicht,
Doch an ihre dunklen Seiten dachte man nicht.
Nicht nur Freiheit forcierte die entfesselte Lust,
Sondern auch Sexkommerz und sexuellen Frust.
„Auge um Auge“ führt zur Blindheit der Welt,
So hat es einst schon Mahatma Gandhi erzählt.
Doch als 2001 zwei Türmen ward Gewalt angetan,
Sandte Bush einen Rachefeldzug nach Afghanistan.
Auf hungernde Flüchtlinge warf man Bomben dort,
Und die Verbündeten duldeten diesen Massenmord.
Der Wohlstandsmensch frisst Fleisch in Massen.
Dafür muss man ihm massenhaft Tiere beschaffen.
Und im Sinne der konsumfördernden Preisgestaltung,
Spart man an den Kosten für artgerechte Haltung.
Kritik- und maßlos verschlingt man Mahl um Mahl,
Zumindest bis zum nächsten Gammelfleischskandal.
Weil es die meisten Menschen schlecht ertragen,
Wenn es die Nächsten besser als sie selber haben,
Sind sie leicht von Puppenspielern zu regieren,
Die sie gezielt zu Neid und Missgunst animieren.
„Teile und herrsche“ die Strategie ist schon alt,
Eine vielfach bewährte Masche zum Machterhalt.
Millionen Menschen weltweit leiden Hunger und Not,
Die Erdatmosphäre ist vom Klimawandel bedroht,
Allabendlich werden uns Kriege im TV vorgeführt,
Das Grau’n so alltäglich, dass es kaum noch berührt.
Träge räkelt man sich auf samt’nen Sofakissen
Und denkt sich: Die Welt ist ganz schön besch….. .
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- Teil 1 der Gedichtekette
- Teil 2 der Gedichtekette
- Teil 3 der Gedichtekette
- Teil 4 der Gedichtekette
- Teil 5 der Gedichtekette
- Teil 7 der Gedichtekette
- Teil 8 der Gedichtekette
- Teil 9 der Gedichtekette
- Teil 10 der Gedichtekette
So, nun ist sie verbraucht meine Reime-Power,
Drum wünsch ich mir jetzt einen April-Shower.
Tags:Gedicht, Reime, Todsünden
Iris Bleyer | 09.01.2009 | 08:16 Uhr | Poesie | 5 Kommentare