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Kommentarseite zu:

Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht

Ich habe gerade das Bedürfnis, hier mal was klarzustellen: In meinen Augen sind sowohl Oskar Lafontaine als auch Sahra Wagenknecht sympathische und respektable Zeitgenossen (und es will was heißen, wenn ich sowas über Politiker schreibe). Ich schätze ihre politische Aufrichtigkeit sowie ihr nicht unterzukriegendes soziales Gerechtigkeitsempfinden und Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft. Und an dem positiven Eindruck, den diese beiden bislang durch ihre mir bekannten Reden und Taten auf mich gemacht haben, werden so primitive Schmutzkampagnen, wie sie in den vergangenen Tagen über uns ausgekippt wurden, nichts ändern. Im Gegenteil, sie verleiten mich höchstens zu öffentlichen Solidaritätsbekundungen wie diese hier. Darüber hinaus ist noch eines gewiss: Ich werde sehr genau beobachten, wer dieses Dreckschleudern inszenierte und wer es willig ausführte. Denjenigen werde ich künftig mit (noch mehr) Misstrauen begegnen. Und meine Sympathie gewinnt man mit solcher Hinterfotzigkeit garantiert nicht.

Nebenbei bemerkt: Zum roten Tuch der Mainstream-Journaille, Oskar Lafontaine, hat Hagen Rether im Satiregipfel mal was gesagt, dem ich mich im Großen und Ganzen anschließen kann.

1 Kommentar »

  1. Liebe Iris Bleyer,
    Sie haben mir aus dem Herzen (und aus meinem Hirn) gesprochen. Danke!

    Kommentar von Peter Dreßke am 22.11.2009 um 18:06

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