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Denkanstoß Rütli-Schule
Arne Gangrads Brief aus Neukölln hat in Don Alphonsos Rebellmarkt eine interessante Diskussion angestoßen. Ich fand es spannend, dort die verschiedenen Lesarten dieses Briefes und die daran anknüpfenden gedanklichen Fortsetzungen von Diskutanten, mit z.T. sehr unterschiedlichem sozialen Hintergrund und Werdegang, zu verfolgen.
Einig waren sich aber letztlich die meisten Diskussionsteilnehmer darin, dass wir dringend ein besseres und gerechteres Bildungssystem und politische Initiativen brauchen, um der sozialen Ausgrenzung und Verarmung ganzer Bevölkerungsgruppen entgegenzuwirken.
Seltsam, dass ich viele der Gedanken, die da formuliert wurden, nur wenig später auch in den SPD-Zukunftsvisionen des überraschend aus seinem Amt scheidenden Vorsitzenden Matthias Platzeck wiederfand. Merkwürdig, dachte ich, gerade jetzt diese gedanklichen Überschneidungen, aber erfreulich.
Da kann man nur hoffen, dass das von Matthias Platzek hinterlassene Grundsatzprogramm für einen besseren Sozialstaat von seinen bundesaktiven Parteigenossen nicht mit ihm zusammen verabschiedet, sondern weiter getragen und in Taten umgesetzt wird. Es wird höchste Zeit. - via Spreeblick
Und dann hab’ ich gestern auch noch des Schockwellenreiters Liebesbrief an Neukölln gelesen, in dem er beschreibt, warum ihm und seiner Frau Gabi der Kiez, den manche Medien die »Bronx von Berlin« nannten, ans Herz gewachsen ist.
Tags:Bildung, Matthias Platzeck, Neukölln, Politik, Rütli-Schule, Sozialstaat, SPD
Iris Bleyer | 11.04.2006 | 06:07 Uhr | Zeitgeschehen
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