Zeitgeschehen
Apropos Waschen und Rasieren:
Spreeblick Tanjas Erwiderung an Herrn Beck hat mir persönlich bisher am besten gefallen.
Allerdings eins muss man dem SPD-Chef lassen: Mit seinem Spruch lag er immerhin voll im Trend der Mainstream-Medien, die Arbeitslose schon seit Jahren immer mehr in die Sozialschmarotzerecke drücken.
Tags:Kurt Beck, Medien, Politik, Sozialschmarotzer
Iris Bleyer | 15.12.2006 | 18:06 Uhr | Zeitgeschehen | Kommentieren
Ein Thema, zwei Schlagworte:
Nichtraucherschutz und Rauchverbot. Ich hab mit keinem der beiden mehr ein persönliches Problem, denn ich hab mich im letzten Frühling endgültig vom blauen Dunst befreit – ohne Zwang. Das derzeitige Hin- und Herschieben des Schwarzen Peters zwischen Bund und Ländern kann ich daher mit gelassenem Interesse verfolgen.
Tags:Nichtraucher, Politik, Rauchverbot
Iris Bleyer | 12.12.2006 | 18:40 Uhr | Persönlich, Zeitgeschehen | 2 Kommentare
Eine Frage mal Herr Schäuble:
Fühlt sich eigentlich in dem Parlament, dem Sie angehören, noch einer für den Schutz unserer Grundrechte zuständig, z.B. für sowas wie die Unverletzlichkeit der Wohnung oder informationelle Selbstbestimmung? Wenn ich mir nämlich angucke, was Sie sich so alles vorgenommen haben – ja nee iss klar, natürlich nur zu unser aller Sicherheit ;o) – hab ich doch ganz erhebliche Zweifel, dass mit diesen Begriffen überhaupt noch irgendeiner was anzufangen weiß bei Ihnen da.
Tags:Grundgesetz, Grundrechte, Politik, Privatsphäre, Terrorismus, Wolfgang Schäuble
Iris Bleyer | 09.12.2006 | 20:57 Uhr | Zeitgeschehen | Kommentieren
Amtsuntaugliche Innenminister II
Eben hab ich in der taz einen Kommentar von Felix Lee gefunden, der sinngemäß die Gedanken zusammenfasst, die ich hier am Samstag und vorhin in einem Kommentar bei sagichdoch zum Ausdruck brachte:
Schäuble und Schönbohm schaden dem Land
Tags:Fremdenfeindlichkeit, Jörg Schönbohm, Politik, Wolfgang Schäuble
Iris Bleyer | 24.04.2006 | 13:49 Uhr | Zeitgeschehen | Kommentieren
Amtsuntaugliche Innenminister
Herr Schäuble und Herr Schönbohm haben mir mit ihren Äußerungen in den vergangenen Tagen einmal mehr bewiesen, dass sie für das Amt eines deutschen Innenministers vollkommen ungeeignet sind.
Zu den Aufgaben eines Innenministers gehört nämlich vor allem, sich für die Innere Sicherheit in seinem Zuständigkeitsbereich einzusetzen – und zwar für die Sicherheit aller Menschen in diesem Land. Sie haben dafür zu sorgen, dass sich in Deutschland jeder, der sich an die Gesetze unseres Landes hält, ohne kriminelle Angriffe fürchten zu müssen, überall in der Öffentlichkeit frei bewegen kann.
Nicht nur die stetig zunehmende Menschenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft, insbesondere gegen Minderheiten in Deutschland, ist für mich ein klarer Hinweis auf ihr politisches Versagen. Auch die Verlautbarungen, mit denen sie ihr Ministeramt öffentlich vertreten, zeigen mir deutlich, dass Herr Schäuble und Herr Schönbohm offenbar nicht über das erforderliche Maß an sozialer Verantwortung und Kompetenz verfügen, das ihnen übertragene Amt im Sinne aller in Deutschland lebenden Menschen auszufüllen. Denn wie sollten Innenminister, die aus Sorge um ihre eigene Haut vor potentiellen Gewalttätern lieber zurückweichen (interessant allerdings, dass Herr Schönbohm offenbar die drohende Gefahr instinktiv erkannte, als sie ihm persönlich begegnete, nicht wahr?), andere Menschen vor ihnen schützen können? Und als ob das noch nicht reichen würde, ihre Inkompetenz zur Schau zu stellen, scheuen sich die Herren Innenminister nicht einmal, ein grausames, offensichtlich rassistisches Gewaltverbrechen öffentlich zu relativieren und zu verharmlosen, während das Opfer der Tat mit dem Tode ringt.
Ich habe hier nun dargelegt, warum ich der Ansicht bin, dass Herr Schönbohm und Herr Schäuble ihre Amtsunfähigkeit lange genug unter Beweis gestellt haben: Diese ihrer Aufgabe offenbar nicht gewachsenen Minister sind in meinen Augen eine Gefahr für die Innere Sicherheit Deutschlands.
Welchen Eindruck ihre Äußerungen im Bezug auf menschliches Versagen auf mich gemacht haben, möchte ich an dieser Stelle lieber nicht näher ausführen. Der Zorn und die Empörung, die sich in den letzten Tagen in mir aufgestaut haben, könnten sonst nämlich leicht dazu führen, dass ich ausfallend werde.
Tags:Fremdenfeindlichkeit, Jörg Schönbohm, Menschenfeindlichkeit, Politik, Wolfgang Schäuble
Iris Bleyer | 22.04.2006 | 12:53 Uhr | Zeitgeschehen | 2 Kommentare